Sommerstück 2026 - Max & Moritz
„Ach, was muss man doch von bösen Kindern hören oder lesen. Wie zum Beispiel hier von diesen, welche Max und Moritz hießen.“ So beginnt Wilhelm Buschs Erzählung, die wir am 25. Juni 2026 - natürlich in aktualisierter Form - vor Eltern, Omas, Opas, Geschwistern und weiteren Verwandten zur Aufführung brachten.
Bereits nach den Weihnachtsferien begannen wir mit den Proben für diese anspruchsvolle Darbietung. Wie in unserem Theaterunterricht üblich, gab es auch heuer kein großes Casting, bei dem die (angeblich) Besten für eine bestimmte Rolle ausgewählt wurden, sondern die beiden Bühnenspielgruppen begannen, die einzelnen Szenen zu improvisieren. Dabei konnte jeder und jede alle Rollen probieren und kennenlernen. Alle durften in die Rolle von Max oder Moritz schlüpfen oder als Erzähler*in fungieren. Erst gegen Ende der Probenzeit wurden die Rollen definitiv festgelegt, wobei alle ihre Lieblingsrolle(n) nennen durften. Dabei wurden die Hauptrollen gesplittet und so konnten mehrere Schüler*innen Max beziehungsweise Moritz darstellen. Da durch diesen Prozess alle Schüler*innen mit fast allen Rollen gut vertraut waren, gab es auch kein langwieriges Auswendiglernen des Skripts, und es musste auch niemand zittern, seinen Text zu vergessen, konnte doch alles improvisiert werden.
Nach einem intensiven Probennachmittag inklusive Pizza Margherita, die von unserem Herrn Direktor spendiert wurde (Mille grazie!), fand die Premiere bei (hoch-)sommerlichen Temperaturen (Urlaubsfeeling!) im Festsaal statt. Wir schmunzelten über so manchen Streich oder runzelten die Stirn, wenn es die beiden Burschen (oder Mädchen) gar zu arg trieben. Wir fühlten mit der armen Witwe Bolte, deren Hühnchen zu Chicken Nuggets verarbeitet wurden, bewunderten die gewagten Kreationen des Couturiers Böck, wohnten einer modernen Unterrichtsstunde der etwas verwirrten Nachfolgerin des legendären Lehrers Lämpel bei, feierten ein Maikäfer-Revival mit dem gepeinigten Onkel Fritz, fieberten mit den singenden, tanzenden und rappenden Nachwuchstalenten bei „Brucknergym sucht den Superstar“ mit, lachten mit Max und Moritz, als sie lebendig dem Backofen entkamen und litten mit ihnen, als sie fein gemahlen dem Federvieh zum Fraß vorgeworfen wurden. So schrecklich sollte unser Stück natürlich nicht enden – da waren wir uns alle einig. Und so tauschten die beiden Schlingel am Friedhof ihre Gräber und versprachen: „Fortsetzung folgt!“
Unsere Schauspieltalente:
Wilma Lanzl, 1A; Charlotte Reiter, 1A; Lilith Habicht, 1B; Ema Ivanovic, 1B; Hannah Lackner, 1B; Lucia Biringer, 1C; Dora Oberndorfer, 1C; Jana Schwarzlmüller, 1C; Tereza Tomásová, 1C; Ria Zeba, 1C; Johanna Berger, 1D; Magdalena Oláh, 1D; Julius Weber, 1D; Lorenz Löckinger, 1E; Anja Rieseder, 1E; Pia Stockinger, 1E; Jonas Topakian, 1E; Nathaly Kehrer, 3C; Emilia Obenaus, 3C; Ben Wassermann, 3C; Katja Krziwanek, 3NA
Vielen Dank an Mag.a Birgit Stöffler für die netten Fotos!